Die großartigste seiner Erfindungen ist das Tourbillon, das die Zeit vom Einfluss der Schwerkraft befreite. Bei dieser Vorrichtung sind Ankerrad, Anker und Unruh in einem Drehgestell auf der Welle des Sekundenrades montiert. Der filigrane Käfig dreht sich einmal pro Minute um sich selbst: Lagen- oder Scbwerpunktfehler gleichen sich somit aus. Obwohl hohe Ganggenauigkeiten heute auf andere Weise erzielt werden, ist das Tourbillon bis zur Gegenwart mehr als eine exklusive Finesse geblieben. Es ist eine der schwierigsten aller Komplikationen und damit ein Merkmal außergewöhnlich wertvoller Uhren.
180 Jahre nach Breguet tut es ihm ein passionierter Uhrmachermeister auf der Schwäbischen Alb gleich: Wilhelm Rieber. Fasziniert vom Meister seines Faches, beseelt von der mechanischen Präszision des Tourbillons und inspiriert durch die Perfektion des Maybaeh arbeitet er an seinem Meisterwerk. In der Abgeschiedenheit seiner kleinen Werkstatt fertigt Rieber in Handarbeit eine limitierte Auflage von nur 12 Maybach Tourbillons: eine Hommage an den Genius großer Meister. Das erste Exemplar wurde im April dieses Jahres der Maybach Manufaktur übergeben. "Zeit zu haben ist ein Privileg. Sie stilvoll zu messen, ist ein Anspruch, den die Maybach Manufaktur in Kooperation mit dem Uhrmachermeister Wilhelm Rieber eingelöst hat", betont Horst Krambeer, Leiter des Center of Excellence. Doch Exklusivität, technische Finesse, Individualität und Qualität zeichnen nicht nur das bezaubernde Tourbillon aus, sondern auch die neue Luxuslimousine von DaimlerChrysler: Beide werden von einem gemeinsamen Esprit beseelt. Hochwertige Materialien, perfekte Verarbeitung und ein Höchstmaß an Präzision zeichnen beide Wertgegenstände aus. Ein Anspruch, die die "Uhr unter den Maybachs" eindrucksvoll erfüllt. Das Gehäuse der Uhr besteht aus 18-karätigem Gelbgold, während das klassisch gehaltene Zifferblatt mit Stundenanzeige und Maybach-Emblem in Cremeglanz lackiert ist. Die Breguet-Zeiger und die Sekundenzeigerspitze sind aus Gold. Auf der Rückseite gibt der Saphirglasboden den Blick frei auf das handgravierte Werk. Das Uhrwerk wurde aus Neusilber, der Tourbillonkäfig aus gehärtetem poliertem Stahl gefertigt.
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